28.1.26

Mehr aus dem Merchant Center holen mit Subfeeds

Fabian Bauer
SEM & CRO Manager
Inhaltsverzeichnis
Möchtest du bei deinem Subfeed unterstützt werden?
Hier klicken
Ein Subfeed im Google Merchant Center ist eine zusätzliche Datenquelle, mit der du bestehende Produktdaten gezielt ergänzen oder überschreiben kannst. Er ermöglicht es dir, Titel, Beschreibungen und Attribute zu optimieren, ohne den Hauptfeed deines Onlineshops zu verändern.

{{divider}}

Warum ein Subfeed im Google Merchant Center sinnvoll ist

Mit einem sogenannten Subfeed kannst du bestehende Produktdaten gezielt erweitern oder überschreiben, ohne deinen Hauptfeed zu verändern. Das ist besonders hilfreich, wenn du Produktinformationen wie Titel, Beschreibungen oder Attribute optimieren möchtest – zum Beispiel nur für ein bestimmtes Land wie Deutschland. So holst du deutlich mehr aus deinem Merchant-Center-Account heraus, ohne dein Shopsystem selbst anfassen zu müssen.

Voraussetzung dafür ist ein funktionierender Onlineshop und ein eingerichtetes Google Merchant Center. Wenn dein Shop – etwa über Shopify – bereits mit dem Merchant Center verbunden ist, kannst du direkt loslegen.

{{divider}}

Erweiterte Datenquellen im Merchant Center aktivieren

Nach dem Login ins Google Merchant Center findest du unten links den Bereich Einstellungen. Dort kannst du unter Add-ons verschiedene Erweiterungen aktivieren.
Für die Arbeit mit Subfeeds ist besonders die Erweiterung „Erweiterte Verwaltung von Datenquellen“ wichtig. Diese muss einmal hinzugefügt werden, damit zusätzliche Datenquellen überhaupt nutzbar sind.

Nach der Aktivierung steht dir im Menü ein neuer Bereich zur Verfügung: Zusätzliche Quellen.

{{divider}}

Subfeed über Google Sheets erstellen

Im Bereich „Zusätzliche Quellen“ kannst du nun neue Produktdaten hinzufügen. Für den einfachsten Anwendungsfall eignet sich Google Sheets besonders gut. Du wählst Google Sheets aus und nutzt direkt eine Vorlage, die automatisch in deinem Google-Account erstellt wird.

Anschließend definierst du ein Feed-Label, zum Beispiel für ein bestimmtes Land wie Deutschland. Dieses Label ist wichtig, damit Google weiß, auf welche Produkte sich der Subfeed beziehen soll. Der Subfeed ergänzt oder überschreibt dabei ausschließlich bestehende Produktdaten. Es werden keine neuen Produkte angelegt.

{{divider}}

Datenquelle benennen und aktualisieren

Im nächsten Schritt vergibst du einen eindeutigen Namen für den Subfeed, etwa „subfeed_de“.

Wichtig ist außerdem, dass sich der Subfeed regelmäßig aktualisiert. Standardmäßig geschieht das alle 24 Stunden. Änderungen, die du im Google Sheet vornimmst, werden also nicht sofort, sondern zeitversetzt übernommen – es sei denn, du stößt die Aktualisierung manuell an.

{{divider}}

Produkte filtern und bestehende Daten exportieren

Damit du gezielt mit den richtigen Produkten arbeitest, kannst du im Produktbereich des Merchant Centers nach dem zuvor festgelegten Feed-Label filtern. So siehst du ausschließlich die Artikel, die zum Beispiel dem Deutschland-Feed zugeordnet sind.

Diese Produktdaten kannst du anschließend exportieren. Google stellt sie als TSV-Datei zur Verfügung, die sich mit Programmen wie Excel, Numbers oder Google Sheets öffnen lässt. Alternativ kannst du die Datei auch in ein anderes Format umwandeln.

{{divider}}

IDs als Schlüssel für den Subfeed verwenden

Entscheidend für den Subfeed ist die Produkt-ID. Sie sorgt dafür, dass Google genau weiß, welches Produkt überschrieben oder ergänzt werden soll.
Du kopierst die IDs aus dem Export und fügst sie in dein Google-Sheet-Subfeed ein. Alle anderen Spalten aus der Vorlage kannst du löschen – sie dienen nur zur Erklärung und werden nicht benötigt.

Ein Subfeed funktioniert immer nach dem Prinzip: Was hier hinterlegt ist, überschreibt die bestehenden Daten.

{{divider}}

Welche Felder sich für Subfeeds eignen – und welche nicht

Besonders gut geeignet für Subfeeds sind Felder wie:

  • Produkttitel
  • Produktbeschreibungen
  • Attribute wie Farbe, Geschlecht, Altersgruppe oder Condition
  • Produktdetails und Highlights

Weniger sinnvoll ist es, dynamische Werte wie Preis oder Verfügbarkeit über den Subfeed zu steuern, da sich diese häufig ändern und besser direkt aus dem Shop übernommen werden sollten.

Gerade bei Google Shopping Kampagnen ist es enorm wichtig, dass möglichst viele relevante Felder sauber ausgefüllt sind. Viele dieser Felder bleiben im Standard-Feed leer – und genau hier liegt das Potenzial eines Subfeeds.

{{divider}}

Produktdaten gezielt optimieren

Mit dem Subfeed kannst du zum Beispiel langweilige Standardtitel aus Shopify durch ausführlichere, suchmaschinenoptimierte Titel ersetzen. Auch Beschreibungen lassen sich deutlich holistischer aufbauen und um wichtige Informationen ergänzen.

Insbesondere für Fashion-Shops sind Attribute wie Geschlecht, Farbe und Altersgruppe extrem relevant. Je vollständiger diese Daten sind, desto besser kann Google deine Produkte ausspielen – sowohl in Shopping-Anzeigen als auch organisch.

{{divider}}

Änderungen prüfen und Feed aktualisieren

Nachdem du alle gewünschten Felder ausgefüllt hast, kannst du im Merchant Center die Datenquelle manuell aktualisieren. Wenn keine Fehlermeldungen erscheinen, werden die neuen Werte übernommen und ersetzen die bisherigen Produktdaten.

Das Google Sheet bleibt dauerhaft bestehen und kann jederzeit angepasst oder umbenannt werden. Änderungen wirken sich automatisch auf die verknüpften Produkte aus, sobald der Feed aktualisiert wird.

{{divider}}

Hast du deinen Shop noch nicht mit dem Google Merchant Center verbunden?
Dann schaue dir gerne dieses Video zur Unterstützung an.

Autorenbox

Hi, ich bin Fabian und unterstütze  Shopify-Shops. Mein Fokus liegt dabei auf zwei Bereichen: der Optimierung von Onlineshops und der gezielten Traffic-Generierung über Google. Und wenn zwischen Kundenprojekten noch etwas Zeit bleibt, teile ich hier im Blog praktische Tipps – direkt aus der Praxis für die Praxis.

Fabian Bauer Headshot
Fabian Bauer
SEM & CRO Manager für Shopify

Shopify Kosten Rechner

Gib deine Spezifikationen ein und erhalte den zukünftigen Preis für deinen Shop. Shopify bietet verschiedene Pläne für unterschiedliche Bedingungen. In der Praxis sind die Kosten für einen Shopify-Onlineshop höher als die monatlichen Abonnementgebühren.

Thank you! Your submission has been received!
Oops! Something went wrong while submitting the form.
Empfohlener Plan: Shopify Plus

Monatliche Kosten: ab 2500 €
Jährliche Kosten bei Vorauszahlung (20% Rabatt): 100 €
Transaktionsgebühren: Keine